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Sonntag, 9. Juni 2019

ELBE 5 IST ZURÜCKGEKEHRT/ELBE 5 IS BACK AGAIN





10. Juni 2019



Hvide Sande
Shipyard, Steel & Service
Herrn Carl Erik Kristensen
Managing Director
Beddingsvej 2
6960 Hvide Sande
Tlf: +45 9731 2511

Sehr geehrter Herr Kristensen,

gute Nachrichten für Sie und Ihre vorzügliche Werft:

Der Lotsenschoner ELBE 5, am 29. Mai 2019 wieder in Hamburg eingetroffen, ist nach der aufwendigen und kostspieligen Restaurierung auf Ihrer Werft, also gerade frisch komplett generalüberholt, nach nur 10 Tagen, am 8. Juni 2019, nach einer Kollision auf der Elbe mit einem Containerschiff zum Wrack also wieder reif für die abermalige Generalüberholung auf Ihrer Werft geworden. Gerade erst ist die „Elbe 5“ aufwendig saniert worden, und nun liegt sie in den Fluten ihres namensgebenden Flusses begraben – eine wahrhaftig meisterhafte nautische Leistung!

Unter diesen Umständen kann ich voller Begeisterung 
skandierend den Verantwortlichen zurufen:
APPLAUS! BRAVO! GUT GEMACHT, JUNGS!
WEITER SO! 
UNSERE DÄNISCHEN FREUNDE 
REIBEN SICH SCHON DIE HÄNDE
UND SPRINGEN VOR FREUDE IN DIE LUFT.

So schnell ein nagelneues, gerade für teures Geld hergerichtetes Schiff, auf dem die frisch aufgetragene strahlend weiße Farbe noch nicht ganz aushärten konnte, kaputt zu machen, das kann nicht jeder. Das können nur Hamburger Fachleute und maritime Experten aus dem Stall der Pfleger maritimen Erbes bewirken – dieser Ruf eilt ihnen nun voraus. Somit ist Ihnen ein neuer üppiger Reparaturauftrag so gut wie sicher. Herzlichen Glückwunsch!

Solange sich bei uns um Traditionsschiffe nautische Banausen mit abgebrochener Dachdecker- oder Konditorlehre, Entlassene aus dem Irrenhaus, stockbesoffene Geisterfahrer zur See, taubblinde gebrechliche Opas im Kurzerholungsurlaub vom Altenheim, maritime Trittbrettfahrer, milieufremde Schlamper, aufgeblasene Möchtegern-Kapitäne mit Rondellteich-Zertifikat als Befähigungsnachweis... solange sich schließlich flankierend darum korrupte, inkompetente Bürokraten und betrügerische Langfinger kümmern (s. Schiff der Mörder und Schande "Gorch Fock"), werden Sie und Ihre Werft, wo handwerklich meisterhafte Bootsbau-Leistung abgeliefert wird, gut mit Arbeit versorgt. Anders kann es bei uns in Germany leider nicht funktionieren und wenn doch, dann nur noch äußerst selten, allenfalls in Einzelfällen. Das Beispiel der ATALANTA aus Wismar, des Schwesterschiffes, zeigt, dass es auch anders geht. Unter diesen Umständen sind laufende Reparaturaufträge für Ihre Werft und andere dänische Bootswerften, die zu den besten weltweit gehören, gesichert.

Bald landet das Wrack der ELBE 5 also wieder in Hvide Sande und Sie und Ihre Mitarbeiter werden wieder alle Hände voll zu tun haben, um es wieder flott zu machen. 

Übrigens: Vielleicht würde es Sie am Rande dieser Story die Geschichte meines im Jahre 1943 ebenfalls aus Eiche gebauten 15m langen Kutters namens HELENA interessieren. Das Schiff ist - bevor ich es gekauft habe - ebenfalls gesunken, allerdings aus Mangel an Aufsicht und Pflege, an seinem 10m tiefen Liegeplatz im Hafen von Wilhelmshaven  und es ragten damals im September 2008 auch nur die Mastspitzen aus dem Wasser heraus, wie heute von der ELBE 5. 


Hier enden jedoch Parallelen beider Geschichten, insbesondere in finanzieller Hinsicht, aber nicht nur. Denn für die ELBE 5 fanden sich Mittel und Wege, um die ansehnliche Summe von 1,5 Millionen Euro zusammen zu kratzen; im Falle HELENA dagegen gab es nur Verhinderungsgründe, die der Restaurierung des Schiffes im Wege standen. Beide Schiffe zwar aus deutscher Bootsbauhand und ein maritimes Kulturerbe, aber bisher von der öffentlichen Hand sehr ungleich behandelt. Und so gammelt mein Schiff schon seit Jahren auf dem Gelände eines Wilhelmshavener Mobbing-Vereins namens YCW e.V., der mir den Zugang zu meinem Schiff schon seit sieben Jahren rechtswidrig verwehrt. Die ELBE 5 wird von der riesigen Öffentlichkeit begleitet; die Freveltaten des Wilhelmshavener Mobs dagegen werden von den deutschen verlogenen Medien beharrlich verschwiegen und sorgfältig unter den Teppich gekehrt.

Hoffentlich habe ich Ihnen durch diese Ausführungen geholfen, den Stand der Dinge in Sachen Pflege von Traditionsschiffen in Deutschland besser zu verstehen.

Ich verbleibe mit vorzüglicher Hochachtung

und mit freundlichen Grüßen


Jerzy Chojnowski
Skipper/Segellehrer/Yachtberater


Im Bild:
Die ELBE 5 ist zurückgekehrt!










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Stand: 30.05.2019 

Die "No. 5 Elbe" ist zurück in Hamburg


Der Lotsenschoner "Elbe No. 5" kehrt nach einer Generalüberholung in Dänemark in den Hamburger Hafen zurück. © NDR Foto: Petra Volquardsen
Er ist wieder da: Der Lotsenschoner "No. 5 Elbe" wird im Sandtorhafen begrüßt.
Mehr als 130 Jahre lang segelte er in der Elbmündung, in der Nordsee und auf dem Atlantik, jetzt bekam er seine erste richtige Generalüberholung: Der Lotsenschoner "No. 5 Elbe" ist nach einer aufwendigen neunmonatigen Sanierung bei einer Werft im dänischen Hvide Sande nach Hamburg zurückgekehrt.
Das Schiff war am Dienstagmorgen in Dänemark aufgebrochen, über Nacht nach Cuxhaven gesegelt und am Mittwochabend gegen 17.15 Uhr schließlich zurück im Sandtorhafen eingelaufen. Mitglieder des Vereins "Freunde des Lotsenschoners No. 5 Elbe" nahmen den Segler begeistert in Empfang. Bereits am Wochenende soll er wieder erste Gästefahrten unternehmen.

Das Schiff hat eine äußerst bewegte und bewegende Geschichte. Gebaut 1883 bei der Stülcken-Werft in Hamburg, diente der Lotsenschoner mehrere Jahrzehnte dazu, Lotsen in der Nordsee an Bord der einlaufenden Schiffe zu bringen - und wieder zurück. Nach der Außerdienststellung wurde die "No. 5 Elbe" in den 1920er-Jahren in die USA verkauft, diente dem Autor und Abenteurer Warwick Tompkins und seiner Familie als schwimmendes Zuhause. Tompkins segelte mehrmals über den Atlantik und setzte dem Schiff, das damals "Wander Bird" hieß, mit Büchern und Filmen ein Denkmal. Seit 2002 ist der Lotsenschoner wieder in Deutschland, nimmt bei Tagestörns auch Gäste mit an Bord.

Harte Arbeit für ein neues Leben

Ehrenamtliche unterstützen Restaurierung

Das Schiff wurde in Dänemark grundüberholt: Die Spanten, quasi die Rippen des Lotsenschoners, waren nach mehr als 130 Jahren nicht mehr fest genug. Rund zwei Drittel von ihnen mussten erneuert werden, dazu der komplette Kiel und alle Planken. "Von außen ist eigentlich alles beim Alten geblieben. Von innen ja erst recht", sagte Joachim Kaiser von der Stiftung Hamburg Maritim, der das Schiff gehört. "Wir haben im Grunde diese Restaurierung um die historische Inneneinrichtung herum ausgeführt. Das war die größte Reparatur, die das Schiff je gehabt hat in einem Stück. Das wird man so schnell nicht wieder müssen - aber auch nicht können."
Ehrenamtliche halfen mit bei der Restaurierung, die im September 2018 begonnen hatte. Rund 1,5 Millionen Euro haben die Arbeiten insgesamt gekostet. Das Geld kam unter anderem vom Bund, von der Stadt Hamburg und von privaten Spendern.
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Die-No-5-Elbe-ist-zurueck-in-Hamburg,lotsenschoner132.html

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Nach der Havarie des Lotsenschoners "No. 5 Elbe" laufen die Ermittlungen zu dem Unfall. Das historische Schiff war am Sonnabend auf Höhe Stadersand mit einem Containerschiff kollidiert und gesunken. Sechs Erwachsene und zwei Kinder wurden mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Zu den Gründen, die zum Zusammenstoß mit dem Containerschiff geführt haben, müssten die Ergebnisse der amtlichen Untersuchungen abgewartet werden, heißt es in einem Statement der Stiftung Hamburg Maritim, der die "No. 5 Elbe" gehört.

Der Segler war noch während des Sinkens abgeschleppt worden und liegt nun im Mündungsbereich des Flusses Schwinge auf Grund. Die Feuerwehr sicherte das Denkmalschiff mit Stahlseilen an Land. Taucher begutachteten es am Sonntag unter Wasser, um die Beschaffenheit und die Bergungslage zu erkunden. Noch ist unklar, wie es mit der "No. 5 Elbe" weitergehen soll - und ob sie sogar wieder flottgemacht werden kann. Der Lotsenschoner war gerade erst für rund 1,5 Millionen Euro aufwendig saniert worden und Ende Mai nach Hamburg zurückgekehrt.

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Bestuerzung-nach-Havarie-der-No-5-Elbe-,lotsenschoner140.html

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Der Fotoreporter, der zufälligerweise das ganze Geschehen
beobachtete und das Schiff während und nach der Kollision
fotografierte, gab der Hamburger Morgenpost zu Protokoll:
"Kurz vor der Kollision fuhr das Schiff einen wirren, 
chaotischen Kurs", der logischerweise auf den
Zustand der Verwirrung des Schiffsführers und
der Schiffsbesatzung hindeutete.



Der Zusammenstoß der "No.5 Elbe" mit der "Astrosprinter"











Dienstag, 14. Mai 2019

MASTBRUCH AUF "I LOVE POLAND"




Jacht "I love Poland" zakupiony do promowania Polski fot. Facebook @ILOVEPOLANDpfn

Jacht „I love Poland” zakupiony w celu promocji Polski na świecie doznał awarii w wyniku której stracił maszt. Żadnemu z załogi nic się nie stało. Okazuje się, że nawet to można w prorządowej propagandzie przedstawić jako niewyobrażalny sukces.
Do uszkodzenia doszło 22 kwietnia po wypłynięciu z portu w Nowym Jorku. Jacht znajdował się na Atlantyku ok. 50 mil morskich na wschód od półwyspu Sandy Hook. Warunki atmosferyczne tego dnia nie były zbyt wymagające dla tej skonstruowanej do oceanicznych regat wokółziemskich konstrukcji w ekstremalnych warunkach.

– Żadnego błędu jako żeglarze nie zrobiliśmy. Zawiódł sprzęt – mówi RMF FM kapitan Jarosław Kaczorowski. – Jachty to są bardzo skomplikowane przyrządy służące do pływania. Tam jest mnóstwo elementów, które mogą zawieść – tłumaczy.
Jarosław Kaczorowski jest znanym polskim żeglarzem. Był skipperem między innymi słynnej łódki Bols. Biorąc pod uwagę, że jacht jest kupiony jako używany i jest intensywnie eksploatowany awaria w wyniku zmęczenia materiału jest jak najbardziej możliwa.
Co ciekawe Kaczorowski widzi także „ogromny sukces” w tym co się stało. – To chyba dobra promocja Polski, jak sobie poradziliśmy na morzu z taką awarią, nie wzywaliśmy żadnych służb ratunkowych i nikomu nic się nie stało – powiedział Kaczorowski.
Jacht klasy Volvo Open 70 to amerykańska jednostka z 2011 roku wybudowana na wokółziemskie regaty Volvo Ocean Race. Został zakupiony przez Polską Fundację Narodową za 900 tys. euro w celu promocji Polski na świecie.
Jednostka odwiedzała różne porty, a także z sukcesami startowała w regatach. W marcu zwyciężyła w 39 edycji St. Maarten Heineken Regatta na Karaibach. Za kołem sterowym stał wówczas Zbigniew Gutkowski znany z udziału w wokółziemskich regatach samotników Vendée Globe.
Nie wiadomo ile potrwa naprawa jachtu. – Ten sprzęt, który musimy dokupić, te elementy takielunku, to nie jest coś, co jest w sklepie na półce – powiedział Kaczorowski. Reporter RMF FM w USA, Paweł Żuchowski, informuje, że przywrócenie jednostki do użytkowania może kosztować kilkaset tysięcy złotych.

Freitag, 10. Mai 2019

PRZEKOPAĆ KANAŁ!

Kanał żeglugowy na Mierzei Wiślanej

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Przebieg projektowanej drogi wodnej łączącej Elbląg z Zatoką Gdańską
Kolorowe kostki z tłem w kratkę
Lokalizacja projektowanego kanału żeglugowego na Mierzei Wiślanej. Wariant „Nowy Świat”

Pomnik konieczności przekopu Mierzei Wiślanej, postawiony w Kątach Rybackich w 2006, ufundowany przez senator Elżbietę Gelert
Kanał żeglugowy Nowy Świat na Mierzei Wiślanej – projekt połączenia drogą morską Zalewu Wiślanego z Zatoką Gdańską w obrębie terytorium Polski, mający na celu skrócenie, pogłębienie i uproszczenie morskiego szlaku na Bałtyk. Kanał skróci dotychczasową drogę przez Cieśninę Piławską na Morze Bałtyckie o ok. 100 km.


    Lokalizacja i parametry techniczne kanału

    7 kwietnia 2016 roku zaprezentowano po raz pierwszy wizualizacje planowanego kanału[1]. Potwierdzono jednocześnie wybór lokalizacji – Nowy Świat pomiędzy Przebrnem a Skowronkamioraz nazwę Kanał Żeglugowy Nowy Świat[2][3].
    Kanał ma mieć 1,1 km długości, 20 metrów szerokości i 5 metrów głębokości[4][5]. Przez kanał w szlaku drogi wojewódzkiej nr 501 mają być przerzucone dwa mosty zwodzone, których zadaniem jest zapewnienie pojazdom nieprzerwanego połączenia między obydwoma brzegami kanału[6]. Budowie kanału ma towarzyszyć powstanie wyspy refulacyjnej o pow. 181 ha[7], na planie elipsy o długości osi głównych 1932 m i 1192 m. Wyspa ma mieć wysokość 2-3 m npm. Na wyspę trafi grunt wybrany z Zalewu Wiślanego[8].

    Historia i podłoże projektu

    Za datę pierwszego pomysłu przekopania Mierzei Wiślanej podaje się rok 1577, kiedy to król Stefan Batory w związku z buntem Gdańska wobec Rzeczypospolitej wyszedł z pomysłem przebicia Mierzei Wiślanej pod Skowronkami. W tym celu wysłał kasztelana wiślickiego Mikołaja Firleja wraz z sekretarzem królewskim Piotrem Kłoczewskim. Po obejrzeniu terenu wyznaczyli właśnie wieś Skowronki jako miejsce nadające się na przekop i budowę portu. Po zawarciu porozumienia z Gdańskiem pomysł zarzucono[9].
    Następnie z propozycją budowy kanału wystąpił w 1945 roku Eugeniusz Kwiatkowski, przedwojenny wicepremier, bezpośrednio po II wojnie światowej Delegat Rządu dla spraw Wybrzeża[10].
    Decyzja o realizacji tego projektu została ogłoszona przez premiera Jarosława Kaczyńskiego 10 listopada 2006 w Elblągu, tuż przed wyborami samorządowymi, jako efekt rozmów z tamtejszymi aktywistami.
    Planowany, przed wykonaniem odpowiednich ekspertyz i ocen oddziaływania na środowisko, koszt budowy kanału o długości 1100 metrów i szerokości 40 m w dnie i 80 m na powierzchni, to około 80 mln euro. Pogłębienie toru wodnego i dostosowanie go do statków o wymaganym przez port elbląski tonażu, a także budowa specjalnych śluz i mostów, podniesie koszt inwestycji do około 230 mln euro. Projekt wchodzi w kolizję z unijnym programem ochrony przyrody Natura 2000.
    Opinie o wymogu konsultacji transgranicznych skutków inwestycji w związku ze zobowiązaniami wynikającymi z wiążącej Polskę Konwencji z Espoo z 1991 r.[11] (Convention on Environmental Impact Assessment in a Transboundary Context) nie mają uzasadnienia, bowiem Federacja Rosyjska jako jedyne państwo w regionie nie ratyfikowała konwencji. Federacja Rosyjska dzięki temu mogła nie wchodzić w konsultacje o skutkach transgranicznych inwestycji Nord Stream (chociaż były prowadzone w ograniczonym zakresie w stosunku do Polski ze względów politycznych), albo obecnie nie prowadzić żadnych konsultacji w sprawie elektrowni atomowej budowanej na północny-wschód od Kaliningradu. Tymczasem Polska ze swej strony występuje o konsultacje w sprawie przekopu[12]. Nikt także nie zwraca uwagi na transgraniczne skutki środowiskowe dla polskiej części Zalewu w sytuacji, w której wielkie niemal półmilionowe miasto (Kaliningrad) ma problemy z utrzymaniem norm oczyszczalni ścieków.
    Planowana pierwotnie lokalizacja kanału to wieś Skowronki w gminie Sztutowo.
    Koncepcję budowy kanału żeglugowego przez Mierzeję Wiślaną opracował profesor Tadeusz Jednorał[13].
    Obecnie przejścia z Zalewu Wiślanego na Bałtyk prowadzą przez rzekę Szkarpawę i przez rosyjską Cieśninę Piławską. Na początku maja 2006 Rosjanie wstrzymali możliwość wpływania polskich statków turystycznych i pasażerskich do rosyjskich portów oraz rosyjskich statków do polskich portów nad Zalewem Wiślanym. Przez Cieśninę Piławską pływać mogą jedynie jednostki tranzytowe polskie i rosyjskie, przez Szkarpawę wszystkie. Ponieważ przed restrykcjami rosyjskimi port w Elblągu w ponad 90% obsługiwał transport turystyczny i towarowy między Polską a obwodem kaliningradzkim, ruch w nim praktycznie zamarł. Dopiero w 2009 roku została zawarta umowa polsko-rosyjska regulująca możliwość przepływu statków przez granicę (zob. szerzej o problemach z żeglugą transgraniczną na Zalewie Wiślanym w artykule Cieśnina Piławska).
    Budowa kanału miała być początkowo rozpoczęta w 2009 i zakończona w 2012 roku, jednakże w listopadzie 2009, w związku z zawarciem umowy z Rosją, Ministerstwo Infrastruktury ogłosiło, że budowa kanału rozpocznie się w 2017 roku[12]. Przez kolejne lata rząd nie podejmował aktywnych działań na rzecz budowy kanału. Informacje o chęci powrotu do tego projektu pojawiły się w lecie 2014[14]. Decyzja o realizacji projektu ma zapaść w drugim kwartale 2016[15].
    22 lutego 2016 minister gospodarki morskiej Marek Gróbarczyk zapowiedział rozpoczęcie inwestycji pod koniec 2018, a zakończenie jej w roku 2022[16].
    Podczas posiedzenia w dniu 24 maja 2016 rząd podjął uchwałę w sprawie budowy kanału żeglugowego pod nazwą „Budowa drogi wodnej łączącej Zalew Wiślany z Zatoką Gdańską”. Koszt tej inwestycji, która ma zostać wykonana w latach 2017-2022, oszacowano na 880 mln zł. Budowa zostanie sfinansowana z budżetu państwa[17]. Jego realizację ma nadzorować minister gospodarki morskiej i żeglugi śródlądowej. Organem odpowiedzialnym za nadzór nad inwestycją będzie Urząd Morski w Gdyni, konsorcjum firm Mosty Gdańsk i Projmors Biuro Projektów Budownictwa Morskiego zrealizuje projekt budowy, natomiast wykonawca inwestycji zostanie wyłoniony w przetargu w 2018 roku. Uchwała weszła w życie z dniem podjęcia[18].
    24 lutego 2017 Sejm uchwalił, a 3 kwietnia prezydent podpisał specustawę w sprawie przekopu Mierzei Wiślanej[19].
    19 października 2017 minister gospodarki morskiej poinformował, że kanał powstanie w miejscu dawnej osady Nowy Świat, pomiędzy Skowronkami a Przebrnem[20]. Projektowana trasa kanału prowadzi przez niezabudowany teren zalesiony. Miejscowość Nowy Świat (niem. Neue Welt) po II wojnie światowej pozostała opuszczona, a jej zabudowania zostały rozebrane[21].
    31 grudnia 2018 Ministerstwo Gospodarki Morskiej i Śródlądowej poinformowało o ogłoszeniu przetargu na budowę kanału, pomimo braku wydanego pozwolenia na budowę. Termin składania ofert to 15 kwietnia 2019. Koszt inwestycji ma wynieść 880 mln zł, pochodzących w całości z budżetu państwa. Zakończenie prac i oddanie kanału do użytkowania planowane jest w roku 2022[22].
    15 lutego 2019 wojewoda pomorski wydał pozwolenie na budowę przekopu przez Mierzeję Wiślaną[23] i rozpoczęto wycinkę drzew na terenie przekopu, którą zakończono 20 lutego[24].

    Wskazania

    • Zażegnanie wieloletniego sporu z Rosją, blokującą żeglugę w Cieśninie Pilawskiej dla polskich i międzynarodowych statków, zmierzających do polskich portów.
    • Zwiększenie dostępności drogi wodnej Elbląg - Hel, poprzez skrócenie ze 139 km przez Cieśninę Pilawską, 92 km przez Szkarpawę, do 68 km przez kanał oraz pogłębienie z 2,5 m do 5 m.
    • Możliwość szerszego wykorzystania portu morskiego w Elblągu, rozbudowanego dzięki funduszom unijnym. Na terenie portu, który kosztował 21 mln zł, znajdują się: terminal masowy, terminal zbożowy, infrastruktura do przeładunków drobnicowych, terminal pasażerski, punkt odpraw granicznych oraz basen jachtowy.
    • Transport morski jest najbardziej przyjazną środowisku formą transportu. Z tego względu Unia Europejska preferuje przenoszenie strumieni ładunkowych z lądu na morze. Dzięki wykonaniu kanału port w Elblągu może stać się portem odciążającym drogi i linie kolejowe prowadzące do portu gdańskiego.
    • Wykorzystanie terenów w porcie gdańskim jest kosztowne, a długoterminowe składowanie w nim towarów może być nieopłacalne i obniżać atrakcyjność transportu przez port Gdańsk na korzyść przewozu ładunków nieekologicznym transportem samochodowym[potrzebny przypis]. Rozwijane w Elblągu  od 2012 roku z Funduszy Unijnych centra logistyczne Terkawka[25] i Modrzewina[26] wraz z planowanym przekopem mają stanowić uzupełnienie infrastruktury transportowej w rejonie.
    • Rozwój gospodarczy Elbląga i gmin ościennych - wg analizy Urzędu Morskiego w Gdyni korzyści do 2045 roku wyniosą ok. 3,2 mld złotych, ponadto powstanie ok. 3300 nowych miejsc pracy w sektorze transportowym i turystycznym[27].
    • Zwiększona ochrona przeciwpowodziowa dzięki możliwości otwierania kanału dla wypływającej wody w sytuacjach jej spiętrzenia[28].

    Przeciwwskazania

    • Pomimo że istniejące analizy[27][29][30][31] potwierdzają sens ekonomiczny przekopu Mierzei Wiślanej, istnieje pewne naturalne ryzyko ekonomiczne. Inwestycja wymagać będzie corocznych nakładów na utrzymanie toru wodnego i jego pogłębianie. Konieczność spełnienia szeregu wymagań dotyczących utrzymania walorów przyrodniczych Zalewu spowodowała wzrost szacunkowych kosztów inwestycji z 40 mln dolarów (150-180 mln złotych zgodnie z kursem dolara w latach 90.) w latach 90., przez 215 mln złotych w roku 2004 do wartości 880 mln złotych przyjętej w szacunkach Skarbu Państwa na lata 2016-2022[32].
    • Konieczność znalezienia miejsca na zrzut urobku pochodzącego z pogłębienia kanału żeglugowego. Prace pogłębiające realizowane w przeszłości na tym akwenie prowadziły do szeregu poważnych zniszczeń tarlisk ryb i kolonii ptaków[potrzebny przypis].
    • Zmiany w składzie gatunkowym ryb oraz wzmożony ruch statków, na spokojnej dotąd zachodniej części Zalewu Wiślanego, negatywnie wpłynie na zimujące ptaki wodne, dla ochrony których powołano Obszar Specjalnej Ochrony Ptaków Natura 2000[potrzebny przypis].
    • Przeciwni pomysłowi są samorządowcy i mieszkańcy Krynicy Morskiej, obawiając się, że przekop może spowodować spadek zainteresowania turystów przyjazdem do tego morskiego kurortu[potrzebny przypis].
    • Przeciwni są również niektórzy mieszkańcy Kątów Rybackich i Skowronek, obok których ma powstać przekop, z powodu przewidywanego zanieczyszczenia wody zarówno w Zatoce Gdańskiej jak i w Zalewie Wiślanym oraz hałasu wywołanego natężonym ruchem statków, co bezpośrednio wpłynie na czystość plaż oraz spadek zainteresowania wypoczynkiem w tym rejonie[potrzebny przypis].
    • Zalew Wiślany zamarza średnio na 4 miesiące w roku. Utrzymanie toru wodnego w miesiącach zimowych wymagać będzie dodatkowych kosztów[po  
      Przekopią Mierzeję Wiślaną za 900 mln zł!
      Rząd ma kolejny pomysł jak uniezależnić się od Rosji. Planuje przekopać nowy kanał żeglugowy, który połączy Zalew Wiślany z Zatoką Gdańską. Szacuje się, że ten wydatek pochłonie nawet 900 mln zł! Ministerstwo Gospodarki Morskiej i Żeglugi uważa jednak, że warto. Dzisiaj musimy czekać na pozwolenie Rosjan, żeby przepłynąć przez Cieśninę Pilawską. Rząd chce usprawnić całoroczną żeglugę po Zalewie Wiślanym.




      Tak ma wyglądać kanał przez Mierzeję Wiślaną
      Urząd Morski w Gdyni / Materiały prasowe

      Na razie rusza przetarg na projekt. – Wszczęcie postępowania na projekt jest planowane na wrzesień, a podpisanie umowy z wykonawcą dokumentacji – na przełom października i listopada – zapowiada na łamach portalu „Forsal.pl" rzecznik MGMiŻS Piotr Jasina. Władze planują szukać wykonawcy od początku 2017 roku.

      Rząd bardzo szybko chce rozpocząć budowę kanału. Można nawet powiedzieć, że planowanego harmonogramu nie da się zrealizować. Rząd chce jednak skrócić ścieżkę administracyjną i wykorzystać rozwiązanie zastosowane przed Euro 2012. – Przewidujemy, że ustawa wejdzie w życie przed końcem 2016 r. Zakładamy, że wszczęcie przetargu na wykonawcę robót budowlanych nastąpi w kwietniu 2018 r – zapowiada Jasina.

      Na projekcie kanału żeglugowego najbardziej zyska port w Elblągu. Dzięki projektowi dostałby dostęp do Zatoki Gdańskiej, a to mogłoby nie spodobać się wielkim portom jak Gdańsk i Gdynia. Dyrektor portu w Elblągu Arkadiusz Zgliński zapewnia, że zdolności przeładunkowe jego portu to już dziś 1,2 mln do 1,5 mln ton rocznie, a jest on gotowy do rozbudowy.

      Zdania na temat budowy kanału są podzielone. Za są lokalne władze tych miast, które liczą na impuls rozwojowy. Natomiast projektowi sprzeciwiają się władze Krynicy Morskiej, która może stracić przewagę konkurencyjną, ponieważ już teraz ma dostęp do morza. W tej sprawie podzieleni są także eksperci. Prof. Włodzimierz Rydzkowski z Uniwersytetu Gdańskiego uważa, że ta inwestycja w Elblągu jest całkowicie nieopłacalna. – Nie ma uzasadnienia, żeby do Elbląga wpływały statki zabierające np. po 100 kontenerów, jeśli transport ciężarówką trwa godzinę. Zagranie Rosjanom na nosie to jedyna korzyść z tej inwestycji – twierdzi prof. Rydzkowski. Innego zdania jest Krzysztof Luks z Instytutu Morskiego w Gdańsku, wiceminister transportu w rządzie Jerzego Buzka. Twierdzi on, że ten projekt to impuls rozwojowy dla regionu. 

      Więcej o projekcie kanału żeglugowego czytaj na stronie „Forsal.pl" 
      •  Rozpoczęcie prac budowlanych przy przekopie przez Mierzeję Wiślaną zaplanowano na listopad przyszłego roku. Wcześniej, bo w drugim kwartale 2018 roku powinna zostać wydana decyzja środowiskowa w tej sprawie - poinformował Grzegorz Witkowski, wiceminister gospodarki morskiej i żeglugi śródlądowej.
      - Szacujemy, że decyzja środowiskowa będzie wydana w drugim kwartale przyszłego roku [tzn. w roku 2018] - powiedział Witkowski.




      Gdzie powstanie przekop



      - Zaraz po jej wydaniu wystąpimy o zgodę na realizację inwestycji do wojewody pomorskiego. Nie spodziewamy się w tym przypadku żadnych opóźnień. Wtedy zostanie też wydana decyzja lokalizacyjna. Wszystko wskazuje na to, że przekop powstanie w miejscowości Nowy Świat - dodał.
      Przypomniał, że w tym miejscu Mierzeja Wiślana jest najwęższa, przez co najmniejszy urobek po przekopaniu będzie do zagospodarowania.

      Kto będzie kopał?

      Witkowski powiedział, że w III kwartale 2018 roku rozpocznie się proces wyboru generalnego wykonawcy inwestycji.
      - Biorąc pod uwagę wybór generalnego wykonawcy i procedurę odwoławczą, całość potrwa kilka miesięcy. Przy założeniu, że mogą być odwołania od decyzji, to z całą mocą mogę powiedzieć, że pierwszą łopatę pod budowę wbijemy w listopadzie 2018 roku - powiedział wiceminister.

      Wpływ na środowisko




      Wiceminister przypomniał, że w czerwcu tego roku została złożona karta informacyjna przedsięwzięcia, która została przyjęta przez Regionalną Dyrekcję Ochrony Środowiska. Obecnie trwają prace nad raportem oddziaływania na środowisko, który jest przygotowywany przez projektanta, czyli konsorcjum firm Projmors oraz Mosty Gdańsk.
      Witkowski poinformował, że w połowie sierpnia tego roku została podpisana umowa z Politechniką Gdańską dotycząca nadzoru naukowo-technicznego nad przekopem przez Mierzeję Wiślaną.
      - Profesorowie z Trójmiasta zostali tym samym włączeni w prace opiniotwórcze. Raz w miesiącu odbywają się odprawy w Urzędzie Morskim w Gdyni. Bardzo nas cieszy, że środowisko naukowe mocno się włączyło w prace - powiedział.

      Most pontonowy

      Wiceminister poinformował też, że równocześnie z inwestycją kanału na Mierzei Wiślanej, będzie trzeba zmierzyć się z rozwiązaniem problemu mostu pontonowego w Nowakowie.
      - Wspólnie z władzami Elbląga i władzami samorządu województwa warmińsko-mazurskiego będziemy rozmawiali o realizacji tej inwestycji. Most pontonowy w Nowakowie przy wysokich stanach wody nie może być rozszczepiany, co powoduje, że cała żegluga jest wtedy wstrzymana. Dlatego trzeba będzie wybudować nowy, wysokowodny most - stwierdził wiceminister.
      Dodał, że wybudowanie mostu wysokowodnego otworzy dostęp do terenów inwestycyjnych znajdujących się w okolicach Elbląga i poprawi dostęp do portu w Elblągu. Tym samym zlikwidowane zostanie wąskie gardło na rzece Elbląg.
      Kanał żeglugowy przez Mierzeję Wiślaną ma mieć około 1 km długości i 5 metrów głębokości. Ma umożliwić wpływanie do portu w Elblągu jednostek o zanurzeniu do 4 m, długości 100 m, szerokości - 20 m. Koszt inwestycji jest szacowany na ok. 880 mln zł (2.wrz.2017)