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Montag, 15. Oktober 2018

MARINE-WISSENS-QUIZ



https://www.deutschlandfunkkultur.de/gorch-fock-skandalschiff-soll-wieder-segeln-100.html

6. Februar 2011 



= DAS TOTENSCHIFF  =
alias
MARINE-WISSENS-QUIZ 2011


Wer hier an Bord kommt,
Dessen Name und Sein sind ausgelöscht.
Er ist verweht - für immer -- ohne Wiederkehr.



**
Es fahren viele Totenschiffe auf den sieben Meeren, weil es viele Tote gibt. Die Gorch Fock mit ihren Toten gehört dazu. Nie gab es so viel Tote, als seit dem letzten Weltkrieg mehr Freiheit und Demokratie gewonnen wurde. Tyrannen und Despoten wurden zwar besiegt, aber der Sieger wurde das Zeitalter einer neuen Tyrannei, das Zeitalter der Gesetzlosigkeit 
und des Moraluntergangs, das Zeitalter des allmächtigen Staates und seiner unfähigen, korrupten, 
gewissenlosen und todbringenden Lakaien. 
(frei nach B. Traven - Das Totenschiff) 



***
Die Gorch Fock - eine Wahrerin von Tradition und Werten. 
Im Gegensatz zu anderen Lehrgängen gebe es keine Escape-Taste, außer jemand wird in der Nacht über Bord befördert.

Eine Seefahrt auf der Gorch Fock ist somit immer auch ein ERNSTFALL.
(Vorlage: DIE ZEIT/Marinebroschüre)

"Wir sind hier, die Demokratie zu verteidigen!"

(SPIEGEL Online über Gorch Fock)

Hiermit wird ein QUIZ-Manuskript zum Thema "Sicherheitsaspekte der Ausbildung und Mannschaftsführung auf dem SegelSkandalSchiff Gorch Fock" eingereicht. Es wird gebeten, dieses als Vorlage zur Diskussion über den Zustand unserer Streitkräfte und anderer staatlicher Sicherheitseinrichtungen zu benutzen, wo die Lakaien des Todes (un)tätig sind mit dem alleinigen Ziel, das Steuergeld in Massen zu konsumieren und sinnlos zu verprassen, ohne dafür im Gegenzug eine sicherheitsrelevante Gegenleistung zu erbringen. Überall dort, wo diese und andere mit ihnen verwandten Lakaien auftauchen und lautstark verkünden, sie würden sich angeblich um unsere Sicherheit kümmern, gibt es statt mehr Sicherheit nur Zerstörung, Berge von Leichen, Scharen von Invaliden, ein Meer von Blut, Leid und Elend und ansonsten ein Rechts- und Völkerrechtsbruch ohne Ende.


*****
MARINE WISSENS-QUIZ 2011

Wir haben uns in unseren Foren bereits ausgiebig mit dem Sauladen Deutsche Marine befasst. Es ist unschwer zu erkennen, dass die dort von uns diagnostizierten Mängel ganz oder teilweise die ganze Bundeswehr betreffen. Zur Auffrischung gewonnener Erkenntnisse führen wir Sie noch einmal durch die Ereignisse der letzten Tage und Jahre. Passend zu den aufgeführten Ereignissen stellen wir Ihnen jeweils eine Frage, die es zu beantworten oder eine Aussage, die es richtig zu ergänzen gilt. Aus einer Auswahl von drei, vier oder mehr Antworten müssen Sie die richtige Lösung finden.1. Die Gorch Fock soll nach den Ekel erregenden Skandalereignissen an Bord umgetauft werden. Wie lautet der neue Schiffsname unseres stolzen Vorzeigeschiffes?

A. Bordellschiff
B. Puff zur See
C. Größter Schwimmender Puff Deutschlands
D. Partyschiff des Grauens
E. Totenschiff
F. SSS (SegelSkandalSchiff) ohne Wiederkehr
G. Freizeitschiff Deutscher Marine
H. Deutschlands Skandalbotschafter auf den Weltmeeren
I. Knüppeldampfer
J. George Fuck
2. Wie reagierte die immer kampfbereite Marine-EMMA, die bereits im Juni 1978 als erste öffentliche Stimme in Deutschland den uneingeschränkten, freiwilligen Zugang von Frauen zur Bundeswehr inclusive Dienst an der Waffe forderte, auf den Tod von zwei Kadettinnen an Bord der Gorch Fock und auf die dort herrschenden Bordrituale? Schweigend und abwartend, 

A. weil es 
n u r zwei weibliche Tote gab.
Zu wenig also, um dieser Angelegenheit journalistische Beachtung zu schenken.
B. weil die Toten keine Promis waren.
C. weil plötzlich alle vom journalistischen Kampfgeist verlassen wurden als es darum ging, gegen den Sauladen namens Deutsche Marine investigativ vorzugehen.
D. weil bedauerlicherweise die ganzen geballten journalistischen Streitkräfte sich an der Sexfront befinden und somit gebunden sind, um einen angeklagten Wettermoderator abzuschießen.
3. Frauen dürfen nach dem geltenden Gesetz grundsätzlich den Dienst oder Befehle verweigern, wenn sie

A. Migräne haben.
B. schlecht gelaunt sind.
C. momentan keine Zeit dafür haben.
D. sich gerade mit Dingen beschäftigen,
die sie als interessanter oder sinnvoller betrachten, als die Ausführung von Befehlen.
E. glauben, dass sie sich dabei erkälten können.
F. keinen guten Tag haben.
G. verliebt sind und andere Dinge im Kopf haben.
H. mit dem linken Bein aufgestanden sind.
4. Segeln auf einem Vollschiff gehört bekanntlich zu den härtesten seemänischen Herausforderungen. Dazu noch in einer rauen sozialen Umgebung, die traditionsmäßig den knochenharten Männern vorbehalten wurde - eine Männerdomäne schlechthin. Damit die Berufswahl nicht in einem persönlichen Desaster endet,

A. entwickelte die Marineführung spezielle Eignungstests, um die Wahrscheinlichkeit der falschen Berufswahl gerade bei weiblichen Kandidaten zu minimieren oder diese falsche Entscheidung sogar ganz auszuschließen.
B. empfahl die Marine den Anwärterinnen, Rat beim örtlichen Pfahrer zu holen.
C. riet die Marine den weiblichen Bewerbern, jeden Tag drei Mal zu beten.
5. Um die Ausbildung auf der Gorch Fock den Damen zukünftig erträglicher zu machen und ihren Bedürfnissen besser entgegen zu kommen, plant die Marineführung Einrichtungen an Bord zu schaffen, die mit all denen an unseren Unis und auf den Kreuzfahrtschiffen vergleichbar wären, und zwar die Einrichtung 

A. einer Backstube.
B. einer Entbindungsstation.
C. eines Wickelraumes.
D. einer Kinderkrippe.
E. eines Kindergartens mit Vorschulstufe.
F. einer Schminkecke (auf Druck der Marine-Lobbyistin
und verteidigungspolitischen Sprecherin der SPD Karin Evers-Meyer).
G. eines Frauen-Cafees.
H. einer Krankenstation mit Frauenarzt.
I. eines Pressekiosk mit Frauenzeitschriften.
J. einer Romantikecke mit Kerzenlicht.
K. einer Sauna mit heißer Dusche rund um die Uhr im Betrieb.
L. einer Mode Boutique mit Navy-Accessoires für jeden Geschmack.
6. Im September 2008 ging eine junge Seekadettin (Jenny Böcken, 18) in der Nacht über Bord, als die Gorch Fock auf der Nordsee bei 7 Windstärken kreuzte. Sie befand sich auf der Luvseite des Schiffes, dessen Reling so hoch und massiv ist, dass ein ungewolltes Überbordgehen bei diesen Wetterkonditionen völlig unmöglich ist. Es war ein

A. Unfall.
B. Selbstmord.
C. Mord.
7. Wie verhielt sich der Kapitän in dieser Situation? Was ordnete er an?

A. Er befahl die Segel zu bergen, schmiss die Maschine an und ging auf Gegenkurs, verstärkte die Ausguckposten und schaltete die Suchscheinwerfer an, steckte das Suchgebiet ab, alarmierte die Schifffahrt in der Nähe dringlich über Mann über Bord Vorfall, startete unverzüglich die Such- und Rettungsaktion unter Beteiligung von Küstenwache, SAR-Hubschrauber und Rettungskreuzern und suchte 24 Stunden mit dem Schiff unter seinem Kommando weiter, wie im Gesetz vorgeschrieben und durch die Gute Seemannschaft geboten.
B. Er vermerkte die mutmaßlichen Koordinaten des Vorfalls und blieb weiter auf Kurs ohne den eigenen und fremden Rettungseinsatz einzuleiten. Am nächsten Tag sprach er über tödliche Unfälle im Auto- und Luftverkehr und schloss dabei ausdrücklich die Möglichkeit eines Unfalls auf See nicht aus.
C. Er informierte beim Morgenappell an Bord die Besatzung über den bedauernswerten Vorfall (es hat jemand eben Pech gehabt), appellierte an die Crew um mehr Vorsicht bei Nachtwachen an Deck und vermerkte dies im Logbuch.
8. Sehr bald stellte sich heraus, dass unter den gegebenen Umständen weder Unfall noch Selbstmord in Frage kämen. Möglicherweise wurde die junge Seekadettin in der Nacht an Deck von einem oder von mehreren Tätern vergewaltigt und anschließend über Bord geschmissen. Ein Szenario, das in ähnlicher Form der Handlungsweise der Kinderschänder entsprechen würde, die sich fast täglich in Deutschland abspielt. Warum also nicht auch an Bord der Gorch Fock. Oder, wie ihr Vater Uwe Böken vermutet, wurde seine Tochter in dieser Nacht sexuell genötigt und während sich sich wehrte, wurde sie bei der Rangelei über Bord geschmissen, um sich einer unangenehmen Zeugin zu entledigen. Was unternahm anschließend der Kapitän, was ordnete er an? 

A. Er begann unverzüglich mit der Ursachenforschung und mit der Zeugenvernehmung, die protokolliert und ins Logbuch eingetragen wurden.
B. Er steuerte den nächsten deutschen Hafen an, wo er die gesamte Nachtwache in die Hände der Polizei übergab, die diese in die Untersuchungshaft nahm. Der Staatsanwalt begann unverzüglich mit den Ermittlungen.
C. Er stellte die gesammte Mannschaft unter Generalverdacht und ging von Bord.
D. Er informierte das Flottenkommando und erbat Anweisungen, was er in dieser Situation zu tun hätte. Von dort bekam er folgende Anweisung: Nichts tun! Absolutes Stillschweigen und Diskretion bewahren! Kommandospitze und Staatsanwaltschaft sind bereits am Überlagen, wie der unangenehme Vorfall am besten vertuscht werden sollte.
E. Er setzte sich mit dem Verteidigungsminister persönlich in Verbindung, der ihm wörtlich sagte: Bitte tun Sie nichts! Für die Aufklärung (und Vertuschung) ist (wie im Falle Barschel) allein die Staatsanwaltschaft Kiel und die Oberstaatsanwaltschaft Schleswig zuständig (beide zusammen die schlimmste Justizmafia der Bananenrepublik Deutschland). Dort wird regelmäßig eine ruhige Kugel geschoben, gemauert, gelogen und gebarschelt.
9. Wenn Mord die einzige plausible Erklärung ist, um das Verschwinden der Kadettin zu erklären, und wenn seitdem die Stammbesatzung nicht ausgetauscht wurde, müsste sich der Mörder nach wie vor und dies seit über zwei Jahren an Bord der Gorch Fock befinden. Vielleicht waren das sogar mehrere Täter. Wie ging der Kapitän mit der Situation um?

A. Er ging damit zur Tagesordnung über. Schließlich waren Besatzungen von Segelschiffen in der Vergangenheit auch kein Sammelsurium von ehrenwärten Tugendwächtern.
B. Er machte öffentlich Druck auf die Marineführung und versprach den Eltern der Kadettin, weiter und intensiv an der Klärung der Todesumstände zu arbeiten.
C. Er legte alles an acta nach dem Motto: Was ich nicht weiss macht mich nicht heiß, und machte sich das Leben schön an Bord.
10. Es müsste einem jeden Fachmann bekannt gewesen sein, dass junge Frauen an Bord eines mit militärischen Schikanen und harter Disziplin geführten Großseglers dem männlichen Wolfsrudel der Stammbesatzung schutzlos ausgesetzt sind, wenn nicht besondere Schutzvorkehrungen getroffen werden. Die Nachtwache (egal männlich oder weiblich) wie auch die Deckmannschaft, die auf- und aberntet und dabei über Bord gehen kann, müsste mit Rettungswesten, Schutzanzügen und automatischen Rescue-Notfallsendern (z.B. auf AIS-Basis) ausgerüstet gewesen sein, um denMann über Bord schnell finden zu können. Seit geraumer Zeit sind Sicherheitsmängel an Bord der Gorch Fock bekannt. Hat der Kapitän diese von Anfang an erkannt und sie im Logbuch festgehalten und bei der Marineführung diesbezüglich schriftlich und mit Nachdruck Abhilfe angemahnt?

A. Ja.
B. Nein.
C. Jain.
11. Europäische Kinder können heute zwar Computer-Maus bedienen aber sie haben motorische Mängel, können schlecht die Schnürsenkel binden, kaum schwimmen, keine Sprossenwand mehr hochklettern und keinen Purzelbaum mehr machen. Mädchen sind beim Sport treiben noch schlechter dran als Jungen, wenn man Umfragen und Medienberichten (DIE WELT) glauben darf. Seil hochklettern oder Klimmzüge machen schafft heutzutage fast keiner mehr, der die Sportstunden in der Schule schwänzte. Solche Leute haben an Bord eines Rahseglers selbstverständlich NICHTS zu suchen. Und wenn sie Höhenangst haben sowieso NICHT. Hat der Kapitän der Gorch Fock die sportlichen Kompetenzen und psychischen Fähigkeiten der Kadetten immer zallererst persönlich getestet oder testen lassen, bevor er zuließ, dass die Neulinge ihre Ausbildung an Bord antreten und diejenigen, die solche Tests nicht bestanden haben, schickte er gleich wieder zurück nach Hause?

A. Ja.
B. Nein.
C. Jain.
D. Vielleicht.
E. Nicht ausgeschlossen.
12. Im November 2010 ist eine Seekadettin (Sarah Lena Seele, 25) aus der Takelage aufs Deck gestürzt und gestorben. Die Gorch Fock war dabei nicht einmal in Fahrt auf hoher See sondern befand sich im brasilianischen Hafen Salvador da Bahia im ruhigen Wasser. Keine Fliehkräfte konnten somit auf den Körper einwirken, während sich die Mannschaft auf die Takelage begab. Diese war trocken und die Wetterbedingungen vermutlich ideal. Trotzdem war diese Kadettin nicht in der Lage, sicher auf- und abzuernten, sprich ins Rigg zu klettern und wieder sicher an Deck abzusteigen. Hat der Kapitän seine Verantwortlichkeit an Bord richtig verstanden und diese nicht auf die leichte Schulter genommen?

A. Ja, immer.
B. Nein, nicht immer.
C. Manchmal.
D. Mal so, mal so.
E. Je nach Laune und Wetterlage.
13. Wie heißt mit Nachnamen der kürzlich abgesetzte Kapitän der Gorch Fock?

A. Schatz
B. Schätzchen
C. Kronjuwel
D. Flint
E. Nemo
F. Bligh
G. Cook
H. Blaubär
I. Blackbeard
14. Der Skandal-Kapitän wurde weder durch Erkenntnisse des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr (das seit 6 Jahren die Ausbildung auf der Gorch Fock untersucht) noch durch Untersuchungsberiche der Marineinspekteure sondern durch Veröffentlichungen der BILD-Zeitung von dem Verteidigungsminister Baron Graf und Freiherr zu Guttenberg

A. vom Dienst suspendiert.
B. hinausgeworfen.
C. abgemeiert (Neudeutsch: vertrieben).
D. rausgeschmissen.
E. abberufen.
F. abserviert.
G. entlassen.
H. gefeuert.
I. freigesetzt.
J. wegrationalisiert.
H. seiner Pflichten zu seinem Schutz und Wohlergehen entbunden.
L. aus der Verantwortung genommen (sprich im Klartext von jeglicher Verantwortung befreit).
15. Die Penner unserer politischen Klasse und die journalistischen Penner bei unseren Medien beklagen das Leid, das dem Gorch Fock Kapitän angeblich zugefügt werden sollte. Keiner von diesen Trotteln kennt aber die Pflichten eines jeden Kapitäns und seine Verantwortung für Schiff und Besatzung, die beispielsweise durch das Kapitänsrecht auferlegt ist und die straf- zivilrechtliche und disziplinarische Konsequenzen hat. Dabei wird von diesen Akteuren des öffentlichen Lebens das Schicksal der Opfer und ihr Leid immer übersehen.

A. Ja, das ist so. Die Bundeswehr und die Marine das sind bei uns (wie die Bänker und Politiker) immer die Unschuldslämmer, die nicht geschlachtet werden dürfen, egal welches Verbrechen sie auch immer begehen.
B. Stimmt, dieses ständige Jammern, das aus der Bundeswehr ein leidtragendes Opferverein macht, der für uns andauernd große Opfer vollbringt, ohne dabei in der Gesellschaft dafür richtig Anerkennung zu genießen, ist typisch für unsere verwirrte Gesellschaft.
C. Täter genießen bei uns Schutz und bekommen Hilfe. Täterschutz vor Opferschutz - lautet eben das offiziell gültige Motto. Das Schicksal der Opfer interessiert bei uns nicht einmal einen lahmen Hund geschweige denn Politiker oder Journalisten.
16. Bevor der Gorch Fock Kapitän von Bord ging, posierte er mit seiner Besatzung vor einem Transparent. Es stand darauf:

A. "Ein Kommandant, ein Totenschiff, eine Marineschule, ein Flottenkommando, ein Marineinspekteur, ein Wehrbeauftragter."
B. "Ein Schiff, ein Kommandant, eine Stammbesatzung, eine Seele."
C. "Ein Kommandant, eine Besatzung, ein Schiff, eine Böcken, eine Seele, zwei Tote."
17. Schließlich rief die Besatzung zum Abschied ihrem Kapitän zu, während er von Bord ging:

A. Tschüß! Auf ein baldiges Wiedersehen vor Gericht!
B. Adieu! Auf ein nimmer Wiedersehen!
C. Ciao! Auf ein unterhaltsames Fernsehen!
D. Mach's gut! Wir sehen uns bald vor dem Militärtribunal.
E. Mach's gut! Wir sehen uns bald wieder. In der Heimat wartet auf uns das Standgericht und ein Erschießungskommando!
F. Mach's gut! Bald sehen wir uns wieder auf einem Kreuzfahrtdampfer in den Tropen und saufen einen zusammen.
G. Viel Glück und gute Heimreise! Bei uns erwartet dich bereits unser Baron von Guttenberg. Er begrüßt dich mit einem Großen Zapfenstreich, wie es bei uns üblich.
H. Viel Glück und guten Heimflug! In der Heimat erwartet dich bereits unser Bundespräsident, um dich für deine großartigen Verdienste mit dem Bundesverdienstkreuz zu ehren. Nur zwei Tote während der 4 Jahre dauernder Dienstzeit an Bord - eine hervorragende Bilanz!
I. Es gab keine Zurufe. Nur ohrenbetäubendes Schweigen und ein Nebelhorn waren zu vernehmen. Das erstgenannte war dabei von einer solchen Kraft und Dimension, wie das Schweigen der Staatsanwaltschaft Kiel und Schleswig im Falle der ermordeten Kadettin Böken.
18. Der abgesetzte Skandal-Kapitän erwiederte die Zurufe mit

A. Tschüß, Saukerle! Macht's gut!
B. Schot, Mast und Ruderbruch, Kameraden!
C. Fingerbreit unterm Kiel, Saufbrüder! Absaufen nach dem Saufen!
D. Macht's gut, Genossen! Klar zum Auslaufen! In Badehosen.
E. Alle Hände an Deck! Mit Sonnenschutzcreme zum Sonnenbräune-Check!
F. In Deutschland Bürokratie - bei uns Demokratie! Ablegen zum Freileben!
G. Demokratie verteidigen - Kadettinnen peinigen! Kadetten brüskieren - Zivilisten massakrieren! Weiter so!
H. Demokratieverteidiger, macht's gut! Morgen sehen wir weiter, nur Mut!
19. Wie heißt der neue Kapitän der Gorch Fock?

A. Harald Schmidt
B. Heinz Krone (Ex-Zirkusdirektor)
C. Pit Bull (Ex-Bordell-Pate auf St. Pauli)
D. Bill Glanz (ehemaliger Manager der Wellness- und Thalasso-Therapie Dutschland GmbH)
E. Ernst Stark (Deutscher Weltmeister im Biersaufen)
F. Alice Schwarzer (EMMA-Chefredakteurin/Verlegerin)
G. Karl-Theodor zu Guttenberg (Neuer Pate der Bundeswehrmafia)
20. Wie reagierte die Mannschaft der Gorch Fock auf die Zwangsversetzung des alten Kapitäns in den unerwünschten Dauerurlaub und auf den Einsatz eines neuen Kapitäns? 

A. Die gesamte Mannschaft meuterte. So heißt die Befehls- und Arbeitsverweigerung in der Seefahrt.
B. Die Mannschaft trat in einen unbefristeten Streik.
C. Teil der Mannschaft trat in einen Sitzstreik in der Takelage und an Deck mit brennenden Kerzen in den Händen.
21. Gab es Besucher an Bord außer des Ermittlungsteams der Marine und des Untersuchungsteams des Wehrbeauftragten, die kürzlich eingeflogen waren?

A. Ja, örtliche Polizei kam an Bord in begann mit der Erstellung von Zeugenvernehmungsprotokollen.
B. Ja, argentinisch-deutschstämmige Schulkinder von der Colonia Dignidad kamen an Bord mit Blumen und wünschten allen gute Fahrt in die ferne Heimat, wo Kinder auch misshandelt und ermordet werden.
C. Ja, Margot Honecker erschien plötzlich an Bord und überreichte der Besatzung ein 50kg schweres Paket. Darauf stand: "Kommunistisches Manifest" - 300 Exemplare. Beste Grüße! Erich.
D. Nein. Es gab sonst keine Besuche außer einem örtlichen Priester. Der kam mit Weihwasser an Bord, weihte und segnete das Schiff und wünschte allem eine gesegnete Weiterfahrt.
22. Anschließend verließ das Schiff den Ankerplatz und 20 sm weiter

A. strandete.
B. bekam plötzlich Wassereinbruch und starke Schlagseite und sank auf Position....
C. kenterte und treibt bis heute kieloben.
D. lief auf Grund (der wahren Tatsachen).
E. hielt unbeständig den ungefähren Nordkurs gemäß 2-Wahrheiten-Richtlinie der Süddeutschen Zeitung.
F. wurde von einem Tsunami überflutet und verlor alle Masten. Der Tsunami wurde in der argentinischen NAVAREA durch ein Seebeben ausgelöst. Leider auch diesmal versagte zum wiederholten Male diese kriminelle Penner-Marine und warnte niemanden.
G. havarierte. Keine Panik! Schrie der neue Kapitän. Ich komme vom Rostocker Amt für Havariewesen, es kann also nichts schief gehen.
23. Die Segelschulschiff Gorch Fock ist unterstellt

A. der Marineschule Mürwick.
B. dem Deutschen Segler Verband.
C. dem Deutschen Hochseesportverband HANSA.
24. Wie alt ist die Marineschule Mürwik?

A. 10 Jahre.
B. 100 Jahre.
C. 1000 Jahre.
25. Wer hat sie eingeweiht?

A. Franz Beckenbauer.
B. Helmut Kohl.
C. Schütze-Arsch.
D. Kaiser Wilhelm II.
26. Wie viele Marineoffiziere wurden bereits in Mürwik ausgebildet?

A. 1000.
B. 10 000.
C. 20 000.
27. Für die

A. Kaiserliche Deutsche Marine.
B. Deutsche Kriegsmarine.
C. Bundesmarine.
D. Deutsche Marine.
28. Wie viele Seekadetten wurden auf der Gorch Fock ausgebildet unter der Berücksichtigung, dass zwei Kadettinnen die Ausbildung vorzeitig abbrechen mussten?

A. 13 498
B. 14 500
C. 14 502

29. Wann kamen erstmals Frauen an Bord der Gorch Fock?

A. 1989
B. 1889
C. 2009
30. Wie wird auf der Gorch Fock ein Seekadett genannt, wenn er nicht bis in die Mastspitze aufernten kann?

A. Polleraffe
B. Weichei
C. Weichling
D. Milchbubi
E. Warmduscher
31. Nutzten der Kapitän und die Offiziere die Ausbildungszeit, um den Seekadetten die Praxis der klassischen und modernen Nautik beizubringen?

A. Ja, wenn sie gerade freie Zeit vom Sonnenbaden hatten.
B. Nein, im Vordergrund stand bei der Ausbildung das Deckschrubben mit der Zahnbürste.
C. Ja, wenn die Kadetten mit dem Deckputzen mit Wattestäbchen fertig waren.
32. Wenn das Rote Schloss am Meer (auch "die Burg" genannt) auf eine so lange und wechselvolle Geschichte und Tradition der Schulung für die Marine zurückblicken kann, hat man dort gewiß ausgereifte Konzepte ausgearbeitet, um die Tauglichkeit der Seekadetten für den Marinedienst zu überprüfen, nicht zuletzt die Seetauglichkeit der Anwärter, Schwindelfreiheit, ihre Sportlichkeit und Fitnees. 

A. Ja, das stand immer im Vordergrund.
B. Nein, kein Schwein miss dem eine Bedeutung zu.
C. Wenn der jeweilige Kommandeur der Schule sportlich war, gab es Verständnis dafür, sonst aber nicht.
33. Der Sauladen Deutsche Marine wird von einem Inspekteur der Marine beaufsichtigt. Angeblich. Denn das, was diese Inspekteure normalerweise machen, ist nicht die Inspektion der Marine sondern die Vertuschung der Skandale, dann der Lobbyismus und Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, in die öffentliche Kasse immer tiefer zu greifen und daraus immer mehr Geld abzuschöpfen - für einen Laden, der so funktioniert, dass die preußischen Offiziere der Kaiserlichen Deutschen Marine sich jeden Tag im Grabe umdrehen. Wie heißt der jetzige Marineinspekteur?

A. Vizeadmiral Axel Schimpf.
B. Konteradmiral Axel Schimpf.
C. Großadmiral Axel Schimpf.
34. Wie heißt der frühere Marineinspekteur alias Ober-Lobbyist der Marine, der sich im April 2010 in den verdienten Ruhestand begeben hat?

A. Vizeadmiral Wolfgang E. Nolting
B. Oberadmiral Wolfgang E. Nolting
C. Großadmiral Wolfgang E. Nolting
35. Was sagte Nolting in Kiel zum Abschied, bevor er in Ruhestand ging?

A. Die Deutsche Marine hat ihre Schulaufgaben gemacht. Und die über 550 deutschen Tsunami-Toten im Dezember 2004 sind ein sichtbares Zeichen dafür. Ich bis stolz darauf, dass aufgrund der Untätigkeit der Marine und Unterlassung dringender Warnungen an die Schiffahrt im Indischen Ozean und an die Küsten des Indischen Ozeans, dort nur ein paar Tausend Touristen (die Hunderttausende Einheimische nicht einmal eingerechnet) massakriert wurden. Es hätte ja alles viel schlimmer kommen können.
B. Am Ende meiner Marinezeit gehe ich mit einer großen Genugtuung. Schließlich hat die Marine für das kommende Jahrzehnt, welches ein Maritimes werden wird, ihre Schulaufgaben gemacht. Unsere Schiffe waren im Dezember 2004 am Horn von Afrika und leiteten im Indischen Ozean einen internationalen Marineverband. Wir waren damals alle im Weihnachtssuff. Deshalb wußten wir nicht, dass der todbringende Tsunami kommt und konnten somit auch niemanden vor dem nahenden Tod warnen. Ich hinterlasse meinen Nachfolgern ein gut bestelltes Haus, sprich eine Bruchbude, und weiß, dass die jüngeren Kameraden schon in den Startlöchern stehen, um sich den kommenden Aufgaben im Sauladen Deutsche Marine mit großem Elan zu stellen.
C. Ich bin glücklich, dass ich endlich in Pension gehe. Gott sei Dank hat mich nach dem kriminellen Totalversagen Deutscher Marine am 26. Dezember 2004 und dem folgenden Massaker an den Stränden des Indischen Ozeans niemand vor ein Militärtribunal gezerrt oder vor ein Erschießungskommando gestellt. So kann ich nun beruhigt meinen Ruhestand genießen und froh sein, dass es mir immer wieder gelang, den Sauladen Deutsche Marine (SDM - ich liebe unseres militärisches akronymgestütztes Kauderwelsch) am Leben zu halten. Sein heutiger Zustand ist sozusagen auch mein saumäßiges Lebenswerk.
36. Wie reagierte unser Verteidigungsminister Guttenberg auf die kriminellen Skandale in seinem Hause?

A. Für die Aufklärung bin nicht ich sondern ist die Staatsanwaltschaft allein zuständig.
B. Für die Aufklärung ist allein die Staatsanwaltschaft zuständig. Und wenn der Staatsanwalt aus welchen Gründen auch immer keine Ermittlungen einleitet, dann ist bei uns niemand dafür zuständig, am wenigsten das Verteidigungsministerium, denn bei uns wird alles Peinliches, Skandalöses und Kriminelles ständig unter den Tisch gekehrt.
C. Mein Name ist Hase und ich weiß von nichts.
D. Wenn Sie Aufklärung darüber brauchen, verständigen Sie eventuell Sherlock Holmes und Dr. Watson. Leute in meinem Hause sind zu dämlich, zu desinteressiert oder zu korrupt, um sich an irgendwelcher Aufklärung zu beteiligen. Sie haben was besseres zu tun, als in unangenehmen Dingen zu wühlen.
37. Was sagte neulich der Verteidigungsminister Guttenberg vor den Kameras zur letzten Desinformationskampagne der Bundeswehr?

A. Diese Lügen sind über meinen Kopf wie morsche Dachbalken zusammen gebrochen, was mich allerdings nicht aus der Fassung brachte, weil solche Vorgehensweise in meinem Hause gang und gäbe ist und nicht von der Normalität abweicht.
B. Nachdem diese Lügen über meinen Kopf wie morsche Dachbalken zusammen gebrochen waren, begab ich mich in den Schutzbunker der Bundesregierung und wartete dort eine längere Zeit ab, bis diese Naturkatastrophe vorbei war.
C. Diese Lügen sind über meinen Kopf wie morsche Dachbalken zusammen gebrochen. Meinen schockierenden Erkenntnisstand verdankte ich allerdings nicht den Mitarbeitern meines Ministeriums sondern wie immer unserer Boulevardpresse. Von dem Schock konnte ich mich bis dato nicht erholen, weshalb ich keine weiteren Fragen wünsche. Ich muss übrigens dringend zum Arzt, bin behandlungsbedürftig. Bei eventuellem Informationsbedarf im Zusammenhang mit den früheren und letzten Affären der Bundeswehr wenden Sie sich also am besten direkt an meinen Psychiater. Danke für Ihr Verständnis!
D. Das morsche Lügengebälk unseres Militärs fiel mir urplötzlich auf den Kopf. Ich fiel ins Komma und wachte erst auf der Intensivstation auf. Seitdem leide ich an Gedächtnisverlust. Sie werden deshalb bitte Verständnis dafür haben, dass ich keine diesbezüglichen Fragen der Medien sachlich beantworten kann.
E. Die morschen Balken, die allesamt die tragenden Elemente meines Hauses bilden, brachen über mich zusammen, was mich aber keinesfalls überraschte. Es gehört eben zur Routine meiner Amtsführung, sich schnell an ein solches Lügengebäude und solche Zustände zu gewöhnen und sie auch dann nicht in Frage zu stellen, wenn sie wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzen.
F. Morsches Dachgebälk ist in sich zusammengefallen: meines Ministeriums.
38. Wie funktioniert der Informationsfluss bei der Bundeswehr?

A. Wichtige Informationen brauchen Monate, bis sie an die richtige Stelle gelangen.
B. Schwere Informationspannen sind an der Tagesordnung, weil bei einem Sauladen nichts richtig funktionieren kann.
C. Informationen über Missstände bei der Truppe werden bereits an der Quelle gefälscht. Die gezielte Vertuschung unbequemer Vorgänge mit tragischem Ausgang funktioniert auch hier immer so perfekt wie bei der Bundesregierung im Allgemeinen.
39. Wie wird unser Bundesverteidigungsminister manchmal inoffiziell genannt?

A. Mr. Klartext
B. Mr. Vertuscher
C. Mr. Ahnungslos
D. Mr. Springerfreund
E. BILD-Baron
F. Lügenbaron
G. Baron Superstar
H. Hausmeister der BILD-Zeitung
I. Politische Lichtgestalt
J. Talkshow-Feldlager-Minister
40. Wie wird alternativ das Verteidigungsministerium genannt?

A. Selbstverteidigungsministerium
B. Ministerium zur Verteidigung von Eigeninteressen
C. Verteidigung-in-eigener-Sache-Ministerium
41. Wie wird üblicherweise die Bundeswehr genannt?

A. Chaoten-Armee
B. Urlaubsarmee
C. Maroder Haufen
42. Wie wird zutreffender Weise die Deutsche Marine genannt?

A. Wellness-Marine
B. Diensturlaub zur See
C. Suff-Marine
D. Kasper-Verein zur See
43. Der Saustall Deutsche Marine ist an einer (großkotzig genannt) Operation am Horn von Afrika namens OEF beteiligt. Was bedeutet diese Abkürzung?

A. Operation Ewiges Freibier
B. Operation Erholsame Ferien
C. Operation Elende Flaschen
44. Auch an einer anderen großkotzigen Operation im Mittelmeer ist der Stolz der Nation, sprich dieselbe Skandalmarine, beteiligt. Sie wird im Jargon dieser Trottel als AE bezeichnet. Was bedeutet das?

A. Aktive Erholung
B. Aktive Entspannung
C. Attraktive Erholung
45. Der Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus (FDP), der die Skandale bei der Bundeswehr als einziger deutscher Politiker öffentlich gemacht hat, diagnostizierte

A. ein generelles Führungsproblem.
B. ein kollektives Führungsversagen der Bundeswehr.
C. ein schändliches Versagen der Kommandospitzen samt Abstieg der Marine in die Provinzliga der Entwicklungsländer.
D. ein Kommunikationsdesaster unserer Chaotenarmee.
E. ein kriminelles Totalversagen aller Kommandoebenen der Deutschen Marine.
46. Die SPD (Skandal Partei Deutschlands), die im Jahre 2004 an der Macht war, hat zusammen mit ihrem pennerhaften Verteidigungsminister Struck Zustände bei der Armee zu verantworten, die zum Tsunami-Massaker 2004 führten. Diese schweinische Partei, die sich selbst Volkspartei nennt, hat sich mit aller ihrer Macht der Aufarbeitung dieser nationalen Tragödie widersetzt. Ihr damaliger Mufti Schröder ließ die deutschen Opfer dieser Katastrophe im eiskalten Regen ohne jegliche Hilfe alleine stehen, wie die deutsche Nächstenliebeindustrie übrigens auch. Sigmar Gabriel, der jetzige Oberkaplan der SPD, protestierte im Bundestag lautstark mit folgenden Worten gegen die Aufklärung der jetzigen Bundeswehrskandale:

A. Unsere grandiösen Streitkräfte dürfen nicht unter Generalverdacht gestellt werden.
B. Generalverdacht ist grundsätzlich falsch und imageschädigend.
C. Wir lassen nicht zu, dass die Bundeswehr skandalisiert wird.
E. Es gibt kei systematisches Führungsproblem sondern nur Einzelfälle und Einzelverfehlungen.
47. Nach dem Tsunami-Massaker 2004, das nur dadurch zustandekam, weil staatliche Einrichtungen und Dienststellen (darunter die Marine) kläglich, sträflich und unentschuldbar versagten, kam kein Abgeordneter Deutschen Bundestages auf die Idee, die Umstände der von Menschen verschuldeten Katastrophe, die allein auf deutscher Seite mit einem Leichenberg endete, genauestens, sachlich, ausführlich, gründlich, seriös, unparteisch und zeitnah durch einen Untersuchungsausschuss zu untersuchen und vielfältige Konsequenzen daraus zu ziehen, weil

A. die Staatsgewalt unserer Demokratur (man kann auch ruhig sagen des IV. Reiches) nicht zwingend verpflichtet ist, Vorfälle zu untersuchen, die mit Mord, Tötung oder schwerer Körperverletzung deutscher Bürger enden. Ob die kriminell fahrlässig herbeigeführte Massentötung an den Küsten des Indischen Ozeans, ob die vermeidbaren Toten an Bord der Gorch Fock - die Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschussen ist im Falle deutscher Bürger generell ausgeschlossen.
B. die Versammlung von Korrupten, die sich stolz Volksvertreter nennen, sich allerhöchstens verpflichtet fühlt und überreden lässt, eventuell Einzelvorgänge im Falle deutscher Islamisten oder anderer Ausländer, die zu Schaden gekommen sind, zu untersuchen.
C. im Deutschen Bundestag Sitten und Gebräuche herrschen, die mit den Ritualen bei der Bundeswehr vergleichbar sind. Die Bundeswehr ist schließlich eine Parlamentsarmee - ein Spiegelbild also des Parlaments, wo auf beiden Seiten folgende Rituale herrschen: gezielte Vertuschung und Irreführung der Öffentlichkeit auf allen Ebenen (Alle unbequemen Informationen bleiben unter dem Teppich liegen); Bunker- und Abschottungsmentalität (als Beispiel Tagung des Verteidigungsausschusses unter verschlossener Tür - was dem dummen Volk als "nicht öffentliche Sitzung" verkauft wird), Mauern, Verabschiedung unwirksamer Gesetze (wie das FIG); Informationschaos - ein permanentes Kommunikations- und Informationsdesaster, ein systemisches Versagen der Führungsebene eben; schließlich der alleinige Anspruch auf Deutungshoheit, der fast täglich mit Lügenpropaganda der sog. Volksvertreter vor laufenden Kameras vorgeführt wird. Die Fähigkeit zum Denken und Verstehen mutet man dabei dem Bürger gar nicht zu. Informationen müssen also entsprechend präpariert und vorgekaut werden, damit der mündige Bürger nicht an Verdauungsproblemen erkrankt oder gar erstickt.
D. fremdverschuldeter Einzel- oder Massentod sowohl für die Bundeswehr als auch für den Bundestag NICHT als "Besonderer Vorfall" gelten, der zwingend untersucht werden muss. Nicht einmal ist dabei die BV-Meldung zwingend vorgeschrieben. Erst wenn die Massentötung in einem millionenfachen Genozid endet, ist auf einem EU-genormten Formular EU-G/D-BV eine Meldung erforderlich - und bleibt im dunklen Keller unter Verschluß liegen, wie die deutsche Tsunami-Opferliste.
48. Im Zusammenhang mit dem Tsunami 2004 und dem Gorch Fock Skandal hält sowohl das Verteidigungsministerium als auch die Marineführung dicht. Weder das eine noch die andere wollen dazu eine Auskunft und Stellung geben, weil

A. dies mit einer Bankrotterklärung der Marineführung, der Führung der Bundeswehr und der verantwortlichen Politiker gleichkäme.
B. die Staatsanwaltschaft unverzüglich mit Ermittlungen und Erlassung der Haftbefehle beginnen müsste, was in jedem Fall verhindert werden sollte.
C. von einem Selbstverteidigungsministerium, das mit der Parole die Öffentlichkeit belügt (Wir sorgen und kämpfen für eure Sicherheit) nur erwartet werden kann, dass es sich selbst verteidigt.
49. Welche Parteien haben die Einsetzung des Tsunami-Untersuchungsausschusses bisher berarrlich verweigert und welche verweigern die Einsetzung des U-Ausschusses auch in den neulich ans Licht gekommenden Skandalen?

A. SPD (Skandal Partei Deutschlands)
B. CDU (Corrupte Deutsche Union)
C. CSU (Corrupte Soziale Union)
D. GRÜNE (Gauner, Rattenfänger, Überkluger, Nihilisten, Eunuchen)
E. FDP (Falschspieler, Demagogen, Philister)
F. LINKE (Linksabweichler, Linksextremisten, Linksradikale, Linkenotare, Lumpen)
G. alle
50. Welche Strategie und welche Verteidigungsdoktrine vertritt genau genommen unser Verteidigungsbaron von und zu Guttenberg und sein Selbstverteidigungsministerium? Es ist die Strategie der

A. Vorwärtsverteidigung
B Rückwärtsverteidigung
C. Seitwärtsverteidigung
D. Privillegien-, Standorte- und Dienststellenverteidigung
E. Verteidigung um jeden Preis von Westminster-Demokratie bei frühmittelalterlichen Nomandevölkern
F. Verteidigung der Mohnfelder und Privillegien von Korrupten am Hindukusch
G. Verteidigung von (der Deutschen Marine parlamentarisch garantiertem und juristisch abgesichertem) Erholungsurlaub im Dauersuff im Indischen Ozean

eingebettet in die Doktrine

A. des erholsamen Dienstes in der Heimat und des stressfreien Auslandseinsatzes
B. der vernetzten Unsicherheit, Unfähigkeit, Untauglichkeit und Unwilligkeit
C. des vernetzten Versagens über alle Waffengattungen und Truppenteile hinaus
D. der faktischen Verweigerung des Kampfeinsatzes unabhängig von Ort und Zeit des Geschehens

Vor 100 Jahren hat sich Kaiser Wilhelm II. in der Aula der Burg (Marineschule Mürwik) an die dort versammelten Offiziersanwärter und Gäste mit folgenden Worten gewandt und ließ wissen, was er erwartet:
"Der Seeoffizier muss sehr viel lernen.
Er soll ein gebildeter Mann im allgemeinen Sinne sein."


Wir hoffen, dass der vorliegende Wissens-Quiz so wie die übrigen Beiträge über die Deutsche Marinein unseren Blogs 
diesem Ziel von Nutzen sein wird.
Jerzy Chojnowski
(Klo-und Saustall-Oberinspekteur der Marine)
Chairman-GTVRG e.V.
www.gtvrg.de


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GERMAN TSUNAMI VICTIMS RESPONSE GROUP
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Vom Windjammer zum Katzenjammer: GORCH FOCK - Deutschlands Renommierschiff – ein „schwimmender Puff“?

Die Unschuld weißer Segel. Die Sehnsucht weiter Meere. Die Häfen fremder Länder. Der Stolz der Marine. Die Ehre der Matrosen. Alles schneeweiße Gischt von gestern, vom Winde verwehte Seeromantik?


  Ein Schiff wird kommen, und meine Sehnsucht stillen...

Donnerstag, 1. Februar 2018

MENSCHENQUÄLER UND SCHWEIGEKARTELL UNTER UNS


Til Schweiger greift Dieter Wedel an:
„Man wusste, dass er ein Menschenquäler ist”

Hamburger Morgenpost
1. Februar 2018




© dpa Til Schweiger greift Dieter Wedel an
Die Missbrauchsvorwürfe gegen Star-Regisseur Dieter Wedel (75) haben die deutsche Filmbranche erschüttert. Jetzt mischt sich auch Schauspieler Til Schweiger (54) in die Diskussion ein – und findet zum Fall Wedel deutliche Worte.


Regisseur Dieter Wedel wird von mehreren Schauspielerinnen vorgeworfen, sie während gemeinsamer Drehtage sexuell misshandelt, vergewaltigt und erniedrigt zu haben. Der Filmemacher („Der Schattenmann“) wies alle Anschuldigungen zurück, dennoch bleibt Schauspieler Til Schweiger skeptisch.

© dpa Gegen Star-Regisseur stehen schwere Vorwürfe im Raum
„Es wussten nicht alle in der Branche, dass er vergewaltigt haben soll. Man wusste aber, dass er ein Menschenquäler ist“, erklärte Schweiger. Es gehe in vielen Fällen gar nicht um Sex, sondern um die Demonstration von Macht.

Schweiger kündigt Konsequenzen an

„Leute, die ihre Macht demonstrieren und ausleben wollen, können nichts weniger leiden, als wenn sich jemand widersetzt. Deswegen wollen sie diesen Menschen brechen, verletzen und erniedrigen.“ Man müsse den Opfern zuhören, ihnen glauben und sie ermutigen.

Schweiger kündigte auch deshalb an, bei den Dreharbeiten zu seinem neuen Film zwei Vertrauenspersonen einzusetzen. An die könnten sich Crewmitglieder im Falle von sexuellen Belästigungen wenden. „Jeder, dem so etwas widerfährt, ist sein Leben lang traumatisiert“, sagte der in Hamburg lebende Filmemacher.

Verständnis für anfängliches Schweigen


Der Produzent warb bei der Debatte um sexuelle Übergriffe in der Filmbranche für Verständnis, wenn sich Frauen erst Jahre nach solchen Taten öffnen. „Wir müssen sagen: ,Wir verstehen, warum ihr so lange gelitten habt und so lange nicht den Mut hattet'. Und nicht sagen: ,20 Jahre hattet ihr die Chance und jetzt haltet die Klappe'“.

Die geschäftsführende Familienministerin Katarina Barley hat den deutschen Fernsehsendern ARD und ZDF ein "Schweigekartell" vorgeworfen. Es sei seltsam, dass so wenige nicht zu den Vorwürfen Stellung beziehen. "Ich erwarte hier gerade von den beteiligten öffentlich-rechtlichen Institutionen rückhaltlose Aufklärung“, sagte die Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Wenn sich die Anschuldigungen bestätigen, dann ist das ein Skandal, von dem sehr viele Menschen gewusst haben müssen."

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Menschenquäler und andere Schweine in Menschengestalt
sind unter uns. Sie genießen bei uns Anerkennung, Ruhm, staatliche Zuwendungen und dürfen sich im Rampenlicht sonnen. 
Zu ihnen gehört nicht nur der Regisseur Wedel an,
sondern auch die gesamte Clique, die im 
Yacht-Club Wilhelmshaven e.V.
ein menschenverachtendes, machtmissbräuchliches Mobbing-Regime installiert hatte, das genauso kriminell agiert, wie  der Menschenquäler Wedel. Und ihnen geschieht nichts, sie haben von den Staatsanwälten und Strafgerichten nichts zu befürchten, die das geltende Strafrecht reihenweise und notorisch brechen in diesem UNRECHTSSTAAT namens Deutschland, das mit den Tätern kuschelt und ihre Opfer erniedrigt, drangsaliert und im Stich lässt. 

Könnte  die Schande nicht noch größer sein?
Til Schweiger sei Dank, dass er den Finger in die Wunde legt.
Er ist nicht nur ein guter Schauspieler, sondern auch ein anständiger Mensch, auf den Deutschland stolz sein kann.

Jerzy Chojnowski

PS. Der Unrechtsstaat Deutschland ruht auf dem Erbe zweier Diktaturen, einer schwarzen und einer roten (was in den Farben der Nationalflagge sich wiederspiegelt) und wurde teils von Nazis teils von Kommunisten aufgebaut. Für beide zählte das Menschenleben und seine Würde nicht mehr als Haufen Dreck. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Montag, 27. November 2017

DEUTSCHE MARINE UND DAS SCHIFF DER SCHANDE - F 218 - IN AKTION



Deutsche Marine (F-218) schmuggelt weitere 90 Flüchtlinge nach Europa

 
AFP/Jerzy Chojnowski
24. November 2017


© Bereitgestellt von AFP 

Die deutsche Marine schmuggelt weiter illegale Migranten nach Europa - ein Rechtsbruch ohne Ende.

Das Verteidigungs-, Schlepper- und Schmuggelministerium in Berlin unter der Leitung Ursulas von der Leyen (CDU) erklärte heute am Freitag, die Besatzung der Schlepper-Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" habe zwei Schlauchboote rund 130 Kilometer vor der libyschen Küste geortet. Dem einen Schlauchboot sei die Schlepper-Fregatte zu Hilfe geeilt, dem zweiten kam demnach das Schlepperschiff "Aquarius" der Nichtregierungsorganisation (NGO) SOS Méditerranée zur Schmuggel-Hilfe. Insgesamt nahm die "Mecklenburg-Vorpommern" illegal 90 Flüchtlinge an Bord. Unter den Geschmuggelten seien 53 Kinder, darunter vier Babys, sowie 15 Frauen. Die geschmuggelten Flüchtlinge wurde den Angaben zufolge an ein weiteres NGO-Schlepperschiff übergeben.
Das deutsche Schiff (F-218) ist im Mittelmeer im Rahmen der EU-Mission "Sophia" im Einsatz und soll laut Auftrag gegen Schlepperbanden vorgeht. Das Gegenteil ist der Fall: Die deutsche Marine der Schlepper und Schmuggler beteiligt sich selbst aktiv am Menschenschmuggel und hilft somit den afrikanischen Schleppern. 

Insgesamt hat die deutsche Schlepper-Marine seit Mai 2015 laut Ministerium 22.029 Menschen nach Europa geschmuggelt.

Die NGO Sea-Eye teilte unterdessen mit, bei einem Einsatz ihres Schlepperschilfes "Seefuchs" am Donnerstag 76 Menschen vor der Küste Libyens geholfen zu haben, Europa zu ernten. Unter den Geschmuggelten seien 17 Kinder sowie 13 Frauen, darunter eine Hochschwangere.
Die geschmuggelten Menschen würden nach Italien gebracht. Damit hätten die beiden Schlepperschiffe "Sea-Eye" und "Seefuchs" seit Beginn ihrer Missionen im April vergangenen Jahres insgesamt 13.284 Flüchtlinge aus Seenot geschmuggelt. 

Verwandte Beiträge im Blog unter:

http://gtvrg.blogspot.de/2017/07/marinemission-sophia-alias-hilfe-zum.html

http://gtvrg.blogspot.de/2017/08/deutscher-bandenmassiger.html

http://gtvrg.blogspot.de/2017/09/trojanisches-pferd-migration.html

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Unsere Antwort: Schiff an die Kette legen; Kapitän festnehmen; gegen die deutsche Verteidigungsministerin Leyen einen europäischen Haftbefehl erwirken, um sie vor ein italienisches Gericht zu stellen; Deutschland auf Schadensersatz verklagen und im Falle des Obsiegens den Kahn der Schande namens F-218 zwangsversteigern oder verschrotten. Der Anfang wurde schon am Bug gemacht. Weiter so! Keep it up! Übrigens: Bei dieser Gelegenheit könnten einige Schiffe der US. Navy mit verschrottet werden; nähere Details im Blog unter http://gtvrg.blogspot.de/2017/08/bumm-alias-us-7-flotte-in-aktion.html


Jerzy Chojnowski
Chairman-GTVRG e.V.


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https://www.facebook.com/alternativefuerde/posts/1694030297293969?comment_id=1694214747275524

Das Schiff kann nix dafür....
Grüße ehem.Schiffskoch F219

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26. November 2017
- ZUM TOTENSONNTAG 2017 -


Nein, sicherlich nicht aus der Sicht und Perspektive eines Schiffkochs, der hier anonym auftritt. Die Reaktion konnte verständlich nicht anders als kochmäßig mager und unspektakulär ausfallen. Um also die Betrachtungsperspektive zu verändern, auf ein historisches Beispiel zurückzugreifen und Parallelen zu ziehen:

Die dummen Briten haben die harmlose „Bismarck“, die zuvor die HMS „Hood“ auf den Grund des Atlantiks schickte, seinerzeit zu Unrecht versenkt. Hätten sie sich stattdessen doch lieber um die Besatzung oder allein um die Dönitz-Kommandozentrale kümmern sollen. Oder war es eher so, dass das Schiff selbst zur akuten Gefahr sowohl für die Royal Navy als auch für die Konvois wurde, die Großbritannien mit überlebensnotwendigem und kriegsentscheidendem Nachschub aus Amerika versorgten.

Deutsche Marineschiffe, die nun im Mittelmeer operieren, sind zur akuten Gefahr für die Sicherheit, Stabilität und den zivilisatorischen Bestand unseres Kontinents geworden, nachdem sie bereits massenweise illegalen Migranten zum Ernten Europas geholfen haben und dies auch weiterhin tun. Sowohl ihre Besatzungen als auch ihre politischen Lenker wie militärischen Befehlshaber sind Volks- und Vaterlandsverräter, die permanent das Recht brechen, nationales wie internationales; beide untergraben und sabotieren die vitalen Interessen Europas und Deutschlands. Nicht zum ersten Mal spalten, destabilisieren und ruinieren deutsche Politiker und ihre opportunen, willfährigen Handlanger beim Militär Europa und das Land selbst.

Speziell zur F 218: Wir, die Überlebenden und Hinterbliebenen von Opfern des menschengemachten Tsunami-Massakers Weihnachten 2004, haben uns auch mit dem jämmerlichen, sträflichen und unentschuldbaren Versagen der Marine befasst, die damals zur Auslösung des humanitären Desasters wesentlich beigetragen hat, in dessen Folge um die 300.000 Menschen auf den Leichenhaufen geworfen wurden, darunter ein paar Tausend Touristen, unter ihnen über 550 Deutsche. Die blind-taub-stummen Bummelanten zur See - alias die Deutsche Marine - waren damals im weltweiten Einsatz auf der Suche nach Osama bin Laden und seinen Kumpanen, tatsächlich aber um somalische Piraten zu versorgen und sie zu ermuntern, weiter Schiffe zu kapern.

Die F 218 operierte damals im Rahmen der Mission OEF (Operation Erholsame Ferien alias Operation Endloses Freibier) im Indischen Ozean an der Spitze eines NATO-Marineverbandes. Was machten also unsere Bummelanten im Dauersuff und Langzeiturlaub zur See damals im Dezember 2004 in leitender Funktion  an der Spitze eines multinationalen NATO-Schiffsverbandes? Was machte die Fregatte <Mecklenburg-Vorpommern, F 218> (Schiff der Schande!) bei dieser Operation am Horn von Afrika als ein Megabeben den transozeansichen Tsunami in dem Element auslöste, in dem das Schiff operierte? Was machte das Schiff der Schande als das Tsunami-Desaster seinen Lauf nahm und in mehr als zehn Stunden massenweise Schiffe über den Haufen warf und in den Anrainerstaaten des Indischen Ozeans Abertausende Menschen massakrierte? Die Antwort lautet: GAR NICHTS. Nichts - nicht einmal die Freisetzung des Energieequivalents in der Größe von Millionen Hiroshima-Bomben - war imstande die Penner der Deutschen Marine aus ihrem Weihnachtssuff wachzurütteln.

Ein Funker der indischen Militärbasis auf Car Nicobar meldete damals per Funkspruch in einem MAYDAY-Notruf an das indische Festland, der in Chennai empfangen wurde, dass der dortige große Militärstützpunkt schwer vom Erdbeben getroffen und vom Tsunami verwüstet worden sei. Die Marine ist verpflichtet, alle Notfunkfrequenzen zu überwachen, verpflichtet im Notfall alles zu unternehmen, um den Funkverkehr mit dem Betroffenen aufzunehmen und im akuten Seenotfall den Notruf per Mayday Relay an die Küstenfunkstellen und die MRCC-Seenotleitstellenweiterzugeben bzw. durch die Sécurité-Meldung (Sicherheitsmeldung) jene Stellen und die Schifffahrt auf die maritimen Gefahren zeitnah, dringend und wirksam hinzuweisen. Nicht nur alarmierende seismografische Messungen rund um die Welt, nicht nur Satellitenbilder live, die an diesem sonnigen wolkenlosen zweiten Weihnachtsfeiertag die Entstehung des Tsunamis im Sundagraben und seine Verheerungen an Land auf Nordwestsumatra, auf den Nikobaren und den Andamanen aufzeichneten, sondern auch der Notfunkverkehr deutete also darauf hin, dass ein akuter transozeanischer Notfall vorlag. All dies ging der jämmerlichen, besoffenen und dienstuntauglichen Deutschen Marine glatt am Arsch vorbei. Ihre Fregatte F 218 war mit allen funktechnischen Einrichtungen zur globalen Kommunikation ausgestattet, um über zivile, nachrichtendienstliche und militärische Kanäle, und zwar über

- das eigene Marinekommando; 
- das Einsatzführungskommando der Bundeswehr (EinsFüKdoBw) in Geltow bei Potsdam, das alle Auslandseinsätze der Bundeswehr militärisch plant und führt; 
- die Kommandostellen der NATO, der befreundeten Marinen der USA, UK, Australiens, Japans und
- die Kommandostellen der Militärs der sonstigen wichtigen Anrainerstaaten des Indischen Ozeans 

an sicherheitsrelevante Daten zu gelangen, im vorliegenden transnationalen maritimen Notfall zu kommunizieren und adäquat zur Gefahr zu handeln.

DOCH NICHTS DERARTIGES GESCHAH(!), OBWOHL GENAU DAS HÄTTE GERADE IM KATASTROPHENFALL GESCHEHEN KÖNNEN UND MÜSSEN. BEI ZWEI STUNDEN VORWARNZEIT IM FALLE THAILANDS WAR ES DER MARINE OHNE WEITERES MÖGLICH GEWESEN, NICHT NUR DIE WESTKÜSTE THAILANDS ZU ALARMIEREN, WO ZUM BERSTEN VOLLE STRANDHOTELS STANDEN EINS NEBEN DEM ANDEREN AN DEN DURCH TOURISTEN AUS ALLER WELT BEVÖLKERTEN STRÄNDEN, SONDERN AUCH DIE ÜBRIGEN BEDROHTEN LÄNDER DES INDISCHEN OZEANS IN ALARMZUSTAND ZU VERSETZEN - DIES UNTERBLIEB, KRIMINELL FAHRLÄSSIG. KENIA EVAKUIERTE SEINE KÜSTEN BINNEN 30 MINUTEN, WESHALB KEIN EINZIGER TOURIST DORT UMGEKOMMEN WAR. IN THAILAND, WO ZU WEIHNACHTEN GANZ NORMAL GEARBEITET WIRD, HÄTTE ES AUCH NICHT LÄNGER GEDAUERT, UM STRÄNDE ZU RÄUMEN UND BEDROHTE TOURISTEN ZU EVAKUIEREN. BILDMATERIAL, DAS UNS ZUR VERFÜGUNG STEHT, BEWEIST OHNE JEDEN ZWEIFEL, DASS DIE THAI MARINE DIREKT VOR DEM AUFPRALL DES TSUNAMIS, DER KURZ DANACH EINIGE IHRER SCHIFFE ANS LAND SPÜLTE, SICH NICHTSAHNEND IN FRÖHLICHER SORGLOSIGKEIT UND TRÜGERISCHER SICHERHEIT WIEGTE UND DAS SIE VON NIEMAND VOR DER AKUTEN GEFAHR GEWARNT WURDE. DIES WURDE SCHLIEßLICH NICHT NUR TAUSENDEN TOURISTEN UND EINHEIMISCHEN SONDERN AUCH DEM NEFFEN DES THAILÄNDISCHEN KÖNIG ZUM VERHÄNGNIS, DER SICH DAMALS IN KHAO LAK UNTER DER OBHUT JENER ROYAL THAI NAVY BEFAND. AUCH IHN HAT DIE MARINE ÜBER DIE KLINGE SPRINGEN LASSEN. ALLES IN ALLEM HAT DIE MARINE UND SPEZIELL DIE DEUTSCHE MARINE BEI DER HERBEIFÜHRUNG DES TSUNAMI-DESASTERS WEIHNACHTEN 2004 EINE KAUSALE SCHLÜSSELROLLE GESPIELT.

Insbesondere kam kein sicherheitsrelevanter Nachrichtenaustausch zustande zwischen der Deutschen Marine und der US-Marinebasis auf Diego Garcia, die den gesamten Indischen Ozean funktechnisch, hydroakustisch  und anderweitig überwacht. Dieser kam ebenso wenig zustande mit dem französischen Marinestützpunkt auf La Réunion, dem französischen Übersee-Département im Indischen Ozean, auch nicht mit den Schiffen und dem Kommando der U.S. 7. Flotte, die den kurzen Draht zu ihrem guten und treuen asiatischen Alliierten, Thailand, hatten und der die maritime Sicherheit des Indischen Ozeans obliegt (s. U.S. 7. Fleet Area of Responsibility). Die Deutsche Marine kommunizierte also allenfalls mit sich selbst… beim Weihnachtssaufen.

Unmittelbar akut bedroht waren durch das gigantische Seebeben und den dadurch ausgelösten transozeanischen Tsunami Schiffe und dicht bevölkerte Küsten, an deren Hotelstränden Hunderttausende Touristen aus der ganzen Welt ihren Urlaub verbrachten - wie Jahr für Jahr in den Jahrzehnten zuvor. Als der Tsunami Weihnachten 2004 durch den Indischen Ozean stundenlang rollte, war jedoch die F 218 nicht einmal imstande, sich um die eigene Sicherheit zu kümmern geschweige denn um die Sicherheit des Schiffsverkehrs und der Küstenbewohner; selbstverständlich ebenso wenig um die Sicherheit ihrer Landsleute, die regelmäßig an den Touristenstränden in dieser Region und zwar besonders viele zur Weihnachtszeit  ihren Weihnachtsurlaub verbringen. Die Deutsche Marine tat NICHTS, um bedrohtes Leben ihrer Landsleute und Tausender westlicher Touristen zu schützen und zu retten, jener Touristen, die als Steuerzahler in ihrer Heimat diesen Apparat von Taugenichtsen am Leben hält und ihn mit Milliarden üppig dotiert.

Die vorhandene technische und organisatorische Infrastruktur zur globalen maritimen Kommunikation (insbesondere im maritimen Notfall) das Global Maritime Distress and Safety System (GMDSS)  - das weltweite Seenot- und Sicherheitsfunksystem - war vorhanden. Es ist eine Zusammenfassung von technischen Einrichtungen, Dienststellen und Regeln zur weltweiten Hilfe bei Seenotfällen und zur Sicherung der Schifffahrt. GMDSS wurde im Rahmen von SOLAS, dem internationalen Abkommen über die Sicherheit des Lebens auf See, eingerichtet. Über das System war es beispielsweise möglich, mittels INMARSAT-Enhanced Group Calls (EGC) an alle INMARSAT C Terminals (womit alle ausrüstungspflichtige Schiffe per Gesetz und viele andere zur Sicherheit ausgerüstet sind) Sicherheitsinformationen/Maritime Safety Information (MSI) im Rahmen der SafetyNET- und FleetNet-Prozedur zu verbreiten. Die Übermittlung entsprechender Warnungen (Sécurité-Warnungen/Sicherheitsmeldungen) per Seefunk via INMARSAT und NAVTEX direkt an alle Schiffe (all ships) im Indischen Ozean  und an die dortigen Operatoren der NAVAREAS und die Weitergabe dieser Warnungen mittels Funksprüche durch Schiffe  an die Küstenfunkstellen und zwischen den Schiffen untereinander hätte zur Minderung der Katastrophenfolgen dieser vermeidbaren menschengemachten Katastrophe (Opferzahl und desaströse Schadensfälle an Schiffen infolge Kenterung und Strandung)  wesentlich beitragen können. All das, was nicht hätte unterbleiben dürfen, unterblieb unter krimineller, ja verbrecherischer Verletzung des internationalen Seerechts (SOLAS) und der Regeln der Guten Seemannspraxis. Die Marine, darunter die deutsche, zeichnete dafür mitverantwortlich.

Dafür zeichnete außer der Schiffsleitung selbst, die für die maritime Sicherheit notwendige Informationen weder abrief noch weiterleitete, das dysfunktionale deutsche Bundesselbstverteidigungsministerium verantwortlich, sprich ein veritabler Trümmerhaufen, darunter: das Einsatzführungskommando der Bundeswehr (EinsFüKdoBw),  Kommando Strategische Aufklärung (KSA), Streitkräfteunterstützungskommando (SKUKdo), Geoinformationsdiens der Bundeswehr (GeoInfoDBw), Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr (AGeoBw), Flottenkommando Glücksburg und dort insbesondere: Befehlshaber der Flotte, Chef des Stabes, Abteilung Nachrichtengewinnung und Aufklärung, Geoinformationsdienst im Flottenkommando, Director Operation, Einsatzführung und Führungsunterstützung.

So konnte das Tsunami-Desaster 2004 seinen Lauf nehmen und seine blutige Ernte einfahren. Das deutsche Volk hat bei der größten humanitären Katastrophe der Nachkriegszeit mit Hunderten Getöteten und Tausenden Betroffenen einen hohen Blutzoll zahlen müssen. Die hierzulande Verantwortlichen für das Tsunami-Massaker, unter denen sich die Deutsche Marine befindet, haben jede Menge Dreck am Stecken, weshalb die deutsche Tsunamiopfer-Liste bis heute durch die kriminelle Bundesregierung unter Verschluss gehalten wird.

Das ist unsere auf die Deutsche Marine bezogene Erklärung dafür, warum es damals nach unabwendbaren katastrophalen Naturereignissen (Seebeben, Tsunami) zu einer abwendbaren menschengemachten, sprich in Entstehung und Ausmaß von Menschen verschuldeten Tsunami-Katastrophe kam. Sie wurde von klar benennbaren Tätern, Mittätern und Schuldigen ausgelöst, auch in den Reihen der Deutschen Marine. An den Händen dieser Verbrecher und an der Flagge des Schiffs der Schande, der F 218, klebt Blut ihrer massakrierten Landsleute. Diese Verbrecher wurden bisher dafür weder dienstlich noch politisch und weder zivilrechtlich noch strafrechtlich belangt - ein zivilisatorischer Bruch mit der Moral und den Normen des Rechtsstaates und eine Schande des Jahrhunderts!

Nichts wurde seitens der Marine aufgearbeitet, dafür um so mehr vertuscht, nichts untersucht dafür umso mehr gemauert und gemauschelt, keine Konsequenzen aus diesem verbrecherischen Versagen gezogen, als wäre nichts geschehen. Schlimmer noch: Direkt nach dem Desaster spendeten sich die Taugenichtsen und Luschen gegenseitig Lob und Anerkennung und hefteten Auszeichnungen an die Brust. Mauern, Vertuschung, Lügen in der Lügenpresse, Rechtsbruch durch Verweigerung der Gerechtigkeit und Aufklärung und bösartige Unterlassung der Hilfeleistung an die Überlebenden und Hinterbliebene – das war alles, was die Deutsche Marine hierzu leistete. Sogar mehr noch: Einige ihre Abgänger, die den kriminellen braunen Marine-Abschaum bilden, verseuchen und versiffen mit ihrem aus dem früheren Marinemilieu mitgebrachten Mobbing das Zivilleben bei den Segelklubs, wo sie  die Opfer des Tsunami-Desasters 2004 rachsüchtig kujonieren und schikanieren - der Yacht-Club Wilhelmshaven e.V. und sein Vorstand ist ein Beispiel dafür. Nicht genug davon: Starke Indizien weisen darauf hin, dass die Deutsche Marine hinter dem mehrmaligen Anschlag auf mein Leben in dem Wespennest und größten Marinestützpunkt Deutschlands, in Wilhelmshaven, stand. Mehrmals entkam ich nur knapp mit dem Leben davon als ich bei Nacht auf ansonsten menschenleeren Straßen durch direkt auf mich zurasende Autos verfolgt wurde und ich konnte gerade noch rechtzeitig zur Seite springen. Als ich im Jahre 2008 zum ersten Mal dort auftauchte, hatte die Deutsche Marine wieder Blut auf ihren dreckigen Pfoten, wie die Ereignisse auf der "Gorch Fock" uns allen vor die Augen führten; für diese kriminelle Bande, für diesen braunen Mob ohne Recht und Moral ist einen Menschen umzubringen eine leichte Übung: Dieses Marinevieh hat damals eine junge Kadettin bei Nacht auf der Nordsee über die Klinge springen lassen.

Nach dem von der Marine mitverschuldeten Massentod hätten bei der Deutschen Marine reihenweise Köpfe rollen müssen. Dies unterblieb. Die Marine ist verpflichtet für die maritime Sicherheit ihren Beitrag zu leisten – stattdessen ist sie infolge des Dauersuffs permanent nicht dienstbereit. Sie ist per gesetzlichen Auftrag angehalten unsere Seegrenzen zu schützen – stattdessen schmuggelt sie massenweise Fremdlinge ins Land, die unsere innere Sicherheit, soziale Stabilität und kulturelle Integrität untergraben. Und welches Schiff ist hier wieder im Spiel?... das Schiff der Schande, die F 218.

Am Totensonntag des 26. Novembers 2017 haben wir wieder unserer getöteten Tsunami-Opfer 2004 gedacht, unserer Toten, die fremdverschuldet auch durch das kollektive Versagen der Marine gewaltsam und grausam umgekommen sind.


Im Gedenken an die Tsunami-Toten 

der Marine, der Navy und der Bundeswehr


 


Jerzy Chojnowski
Chairman-GTVRG e.V.

PS. Den interessierten Leser verweise ich auf weitere Beiträge zu diesem Thema z.B. unter http://gtvrg.blogspot.de/2015/11/in-navy-oder-wie-man-alternativ-das.html und unter
http://gtvrg.blogspot.de/2017/03/karrierewunsch.html